Stückchen für Stückchen

Jetzt habe ich doch tatsächlich Patchwork wieder für mich entdeckt…

Da gibt man selbst den kleinsten Stoffresten noch ein neues Leben. Und kriegt sie auch mal los…

Als Formatvorlage habe ich einfach eine kleine Karteikarte genommen und erstmal fleißig Rechtecke zugeschnitten:

Das reicht für jede Menge Täschchen und Kissen und ich bin sicher, dass mir da noch mehr einfällt…

Am meisten Spaß macht die Zusammenstellung der kleinen Rechtecke.

Diese erst einmal so hinlegen dass es harmonisch aussieht, das ist natürlich Geschmackssache…

Ich überprüfe das Ganze dann immer noch mal, in dem ich es mit zusammengekniffenen Augen anschaue, dadurch sehe ich ob es passt.

Ich markiere die Reihen, damit nichts durcheinander kommt und stecke die kleinen Stoffstücke dann reihenweise zusammen:

Dann nähe ich die Reihen und bügele immer abwechselnd in unterschiedliche Richtung. So verhindert man Nahtzugabenknubbel.

Dann werden die Reihen zusammengesteckt und -genäht und zum Glück wissen wir – dank der Markierung – in welcher Reihenfolge.

Hier muss man darauf achten, dass die Nähte genau aufeinander passen.

Gut bügeln und mit einem Volumenvlies zusammen von Hand nach Wunsch absteppen.

Wenn die passende Rückseite und das Futter gefunden sind, wird daraus ein Täschchen genäht. Hier in Bildern:

Ich habe dann noch mein mamtamtam Angeberschildchen daran genäht und schon ist das kleine feine Täschchen fertig.

Etwas aufwendiger als sonst, aber lohnt sich doch, finde ich…